TSC Rot-Gelb Lippe-Detmold freut sich über den Erfolg seiner Turnierpaare

TSC Rot-Gelb Lippe-Detmold freut sich über den Erfolg seiner Turnierpaare

von Sebastian Kowelek

„Wir haben alles gegeben“, so resümiert Burkhard von Kloeden das Sportjahr 2015, das sich jetzt dem Ende zuneigt. Schon jetzt kann der TSC Rot-Gelb Lippe-Detmold mit seinen Turnierpaaren auf ein erfolgreiches und spannendes Jahr zurückblicken.

Besonders stolz sind die Vereinsmitglieder auf Burkhard von Kloeden und seine Tanz- und Ehepartnerin Wencke Wallbaum-von Kloeden. Beide bekleiden als erster Vorsitzender und Sportwartin nicht nur wichtige Funktionen im Verein, sondern präsentieren als Turnierpaar den einzigen Tanzsportverein Detmolds auch weit über die Landesgrenzen hinaus.

Nach einer dreizehnjährigen Wettkampfpause starteten sie in diesem Jahr erstmals wieder. Bei ihrem ersten Turnier in Halle an der Saale beim Seniorenwochenende errangen sie im Sommer bei Temperaturen von bis zu 30 Grad gleich zweimal den zweiten Platz. Einen weiteren großen Erfolg erzielten die beiden anlässlich der Turniere der Seniorenklasse um den Hansepokal in Herford. Dort starterten sie in der zweithöchsten Klasse beim Tanzen. „Das ist vergleichbar mit der zweiten Bundesliga“, erläutert Andrea Berger, Pressewartin des Vereins. „Dort erreichte unser Turnierpaar in seiner Altersklasse den zweiten Platz. Mit ihrem Wiener Walzer und dem Slow Fox konnten sie sogar zwei der fünf Standardtänze gewinnen.“

Die Bronzemedaille errangen die beiden beim Fünf-Flächen-Turnier „OWL tanzt“ in der Bielefelder Seidenstickerhalle. Dort starteten Anfang Oktober insgesamt rd. 1.200 Tanzpaare. Von neun Paaren in ihrer Altersklasse erreichten sie den dritten Platz. „Hier wäre vielleicht noch mehr möglch gewesen. Verletztungsbedingt konnten wir leider den Wiener Walzer nicht voll austanzen“, kommentiert von Kloeden die Platzierung.

Neu auf dem Parkett starten für den TSC Jürgen und Marie-Theres Radau. „Die beiden sind ein sehr aufeinander einspieltes und harmonisches Tanzpaar. In den vergangenen Jahren konnten sie verletztungsbedingt leider nicht im Turniersport tanzen“, so Berger. Nun sind sie wieder dabei und hatten ihre Feuertaufe im vergangenen Monat. Alle Vereinsmitglieder haben mitgefiebert und den beiden für das Turnier in Witten-Annen die Daumen gedrückt. Es reichte dann in diesem ersten Turnier zu Platz vier von vier Paaren. „Auch im Tanzsport gilt: Dabei sein ist alles! Man muss jedoch einräumen, dass in den Wertungen schon die ein oder andere Tendenz nach oben erkennbar war. Wir wünschen unseren beiden Turnierpaaren für das kommende Jahr alles Gute und weiterhin viel Erfolg bei einem der schönsten Sportarten, die es gibt“, fasst Berger die Erfolge ihres Vereines zusammen.

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